adrienne eggerAdrienne Egger wurde in Colorado geboren, wuchs in Portland im US-Bundesstaat Oregon und Kansas City auf und studierte in Boston und in Salzburg (Österreich), wo sie seitdem mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern wohnt. 

 

 


Adrienne ist Auto-Didaktin, brachte sich das Malen selbst bei, bildet sich ständig weiter und bleibt neugierig. Sie testet und erweitert stets ihre Grenzen, bleibt aber ein paar Regeln treu, die sie von ihrer ebenfalls sehr kreativen Mutter übernommen hat: „Benutze Primärfarben – es gibt kein Schwarz in der Natur“ (um komplexe Farbvariationen zu erzielen, benutzt Adrienne ausschließlich primäre Ölfarben) und „Beobachte, wenn du lernen willst“.
 
Adrienne beobachtet: Sie lässt sich inspirieren von der perfekten Willkür der Schönheit der Natur – selbst Licht und Himmel verändern sich durch die Jahreszeiten. Adrienne wählt Motive aus die Farbe zelebrieren, Nuancen von Form und Gestalt vergrößern und die Wahrnehmung des scheinbar Banalen herausfordern.
 
Sie ist am Puls der Zeit, fasziniert von kulturellen Subtilitäten, von Unterschieden und Ähnlichkeiten verschiedener Kulturen und Epochen. Über Sprachen hinausgehend, verleiht die internationale Mode der Ästhetik der Gegenwartskunst Verspieltheit. Es ist die Gratwanderung zwischen Popkultur und Nostalgie, zeitloser Kunstfertigkeit und moderner Technologie, die das kreative Auge von Adrienne inspiriert und herausfordert.
 
Ihr Glaube bildet das feste Fundament in ihrem Leben. Adriennes Bilder sind Poesie und Inspiration für die Seele und werfen manchmal einen kritischen Blick auf die Dinge, denen wir auf unserer Suche nach Erfüllung nachjagen. Wenn die weiße Leinwand auf der Staffel steht und darauf wartet, transformiert zu werden, ist das der perfekte Moment der Vorfreude. Es gibt viele Gemälde, Serien und Projekte in ihrem Hinterkopf die darauf warten, gemalt zu werden. Manchmal ist es leicht ungeduldig zu werden, in diesem Zeitalter mehr als je, während so viele Dinge nach unserer Aufmerksamkeit klammern. Aber vor der Leinwand mit dem Pinsel in der Hand stehen zu dürfen, ist kostbar und ruft immer wieder nur ein Gefühl hervor: Dankbarkeit.